Hier bei den Fahrtberichten findet ihr mehr oder weniger ausführlich gestaltete Berichte zu den Touren die wir mit unserem scharz-weiß-blauen Bully bislang unternommen haben.

 

Da sich über die Jahre einige Berichte angesammelt haben, sind sie chronologisch geordnet.

 

Der Schaumschläger

von Sven Tille (Kommentare: 1)

HSV

TSG HoffenheimAm Sonntag , den 19.10.2014 war es dann soweit: ich hatte meine erste "große Fahrt" mit dem Bully! Es ging zum Heimspiel nach Hamburg gegen die TSG aus Hoffenheim.

 

Aufgrund der aktuellen Parksituation und dem streiken der Bahnfutzis sind wir früher los als sonst. Ich machte mich also um 11:35 Uhr auf den Weg nach Zeven um TM und Christian Paulsen abzuholen. Beide waren recht überrascht über die frühe Zeit. TM meinte nur: Na gut dann wird heute mal mit Bier gefrühstückt.


 

Um kurz vor 12 war ich dann in Elsdorf um Coco einzusammeln, der war noch etwas müde vom Samstag. Anschließend ging es auf die Autobahn immer Richtung Norden. Ohne große Verzögerungen führte uns der Weg bis an unseren Stammparkplatz. Obwohl wir wir schon gegen 13:00 Uhr in Hamburg waren suchten wir wieder einmal vergebens einen Parkplatz, aber nach einiger zeit des Wartens wurde direkt vor uns ein Parkplatz frei. Im Stadion angekommen fiel TM und mir sofort der mit geschätzten. 80 Leuten prall gefüllte Gästeblock auf. Also war wohl mal wieder ganz Hoffenheim unterwegs. Coco und Christian schmeckte das Bier wohl so gut, das sie nach knapp 40 Minuten den Block verließen und sich das vorm TV mit Bier und netter Aussicht das Spiel anguckten.

 

In der zweiten Halbzeit war es dann auch in Hamburg soweit!!!! Der Schiedsrichter wurde zum Schaumschläger!!!! Das Freistoßspray kam zum Einsatz, was im Block mit lauten "HEY" rufen gefeiert wurde.

 

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Frust statt Lust

von Carsten Habermann (Kommentare: 0)

HSV

Eintracht Frankfurt

Wir saßen im Bus und fuhren mit zügiger Fahrt durch die Dunkelheit Richtung Heimat.

Die Musik lief, Elli schraubte sich seinen RUM auf dem Beifahrersitz in die „Glimse“, TM (Zeven) schrieb in sich vertieft seinen Mädels paar Mails und von Tille und Nicole Meyer war ebenfalls nicht viel zu hören. So ab und zu kam mal ein lauter Ausbruch von: „Oh man, oh man“…oder „was für`n Dreck“... Auch der Containerbrand im HH-Hafen und das schöne große Feuerwerk, welches in Hollenstedt abgebrannt wurde, konnte die Stimmung nur gering steigern.

Irgendwie hatten wir alle „den Kaffee aus“ an diesem Tag, der eigentlich so wunderschön anfing.

 

Das Wetter war super, angenehme Temperaturen, genug Zeit für „Tische/Bänke“, die Bremer Arschgeigen hatten verloren und waren mit nur einem Punkt voraus auf dem vorletzten Platz. Mit einem guten Spiel und drei Punkten hätten wir die Laterne schön an die Grün/Weißen weitergeben können…alles war angerichtet….ABER.

 

In der ersten Halbzeit war das Spiel recht solide, lediglich unser Cleber leistete sich so manchen Wackler in der Abwehr, wobei ein Fehltritt direkt zum Gegentor führte. Irgendwie erinnerte er mich so ein bisschen an Atouba – Genie und Wahnsinn liegen irgendwie dich beieinander. Ansonsten ging nach Vorne mal wieder nicht viel. Gute Torchancen waren Mangelware und Frankfurt stellte sich extrem tief hinten rein. Somit lagen wir zur Halbzeit mal wieder 1:0 hinten. Irgendwie war aber klar, dass der HSV in der zweiten Halbzeit nochmal kommen würde, denn Frankfurt überzeugte zu keinem Zeitpunkt.

 

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Das Gesetz der Serie – von Ausnahmen mal abgesehen

von Jens Behrens (Kommentare: 0)

HSVFC Bayern

Bei der Würdigung der Ereignisse fiel mir keine passendere Überschrift ein. Sodann - mal wieder hat dieses Gesetz zuschlagen. Schon zu Beginn der Woche musste unser Mirko Slomka merken, dass angesichts einer Serie manche Gesetze außer Kraft gesetzt werden. Drei Saisonspiele zu Beginn ohne Sieg gar ohne Tor das hat es noch nicht gegeben. Dazu 16 (!) Niederlagen und nur 1 Unentschieden in 18 Monaten das ist eine Serie, die irgendwann Tribut fordert und den gab es: Unser Didi hat Slomka am Montag 15. September die Papiere in die Hand gedrückt und das obwohl der Kühne-Fritze Gernandt zuvor noch eine Gnadenfrist eingeräumt hatte. Also mal wieder ein Trainer der in Hamburg vor die Tür gesetzt wird. Und damit das erste Opfer einer Serie - es sollte nicht das letzte bleiben...

 

Die Bayern haben unter der Woche ein in meinen Augen überragendes Spiel gegen ManCity abgeliefert. Um so interessanter mit welcher Startaufstellung sie gegen unsere doch arg desillusionierten Hamburgern spielen wollten. Und da tauchte im Gesetz der Serie ein altes Schreckgespenst auf - Claudio Pizarro. Seine Torquote gegen den HSV ist ja schon überragend und in der Vergangenheit reichten die Namen Wiese und Pizarro aus, um uns Hamburgern die Faust in der Tasche ballen zu lassen. Aber dazu später mehr.

 

Die Bully-Fraktion hatte sich für dieses Spiel gegen die Bayern arg dezimiert. Es blieben nur noch Markus, Tille und meine Wenigkeit übrig. Dazu gesellten sich Rolf Gerken mit seiner Tochter Lara und dem Schwiegersohn  „in spe“ Steffen (Bayern- und Fast-HSV-Fan) sowie Daniela und Gerrit. Und dieser Gerrit Lühmann kann mit immerhin 2 Siegen gegen den FCB ebenfalls eine stolze Serie vorweisen. Ich hatte mich frühzeitig als Fahrer gemeldet, denn bei meiner letzten Tour zu Beginn des Jahres 2014 konnten wir ebenfalls eine Übermannschaft neutralisieren - den BVB aus dem Kohlenpott (auch bereits zum zweiten Mal). Warum sollte mir Selbiges nicht mit den Weisswurscht-Zuzlern aus der bayrischen Hauptstadt gelingen?!? Bei bestem Wetter ging es über Sittensen nach Hamburg. Eigentlich lagen wir ganz gut in der Zeit aber kurz vor dem Elbtunnel sollten wir noch zum Stauopfer werden. Es ging nichts mehr im Tunnel und so erreichten wir erst nach 13.30 Uhr den schon restlos gefüllten Parkplatz des Dahliengartens. Die vergebliche Parkplatzsuche nötigte mich dazu, eine Alternative direkt bei den neu formierten Findlingen zu wählen - keine gute Idee, denn schon kurze Zeit später machten uns zwei Uniformierte darauf aufmerksam, dass es keines Verbotsschildes bedarf. Parken ist hier nicht erlaubt, denn bereits die Anordnung der Steine (Feng Shui lässt grüssen) suggeriert das Verbot. Ahaaaaa, ja nee is klar würde Atze sagen. Da das Gespräch aber äußerst harmonisch verlief, parkte ich auf Anweisung um. Dieses Mal parkte ich unter der Birke im Grünstreifen aber immerhin behördlich genehmigt. Nachdem wir unsere sommerliche Party-Tisch-Runde eingepackt hatten, ging es dann ins ausverkaufte Stadion.

 

Zwischenstop bei Dito

 

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Fahrtbericht Hannover 96 vs. Hamburger SV am 14.09.2014

von Hartwig Meyer (Kommentare: 0)

HSVHannover 96

So Freunde des Fußballsports, es ist Sonntag, der 14.09.2014 der 3. Spieltag und unser HSV muss gegen Hannover 96 antreten, auch kein einfaches Spiel, wir waren in der vergangenen Saison auch schon mal da und wir haben das Spiel auch nicht gewonnen, somit ist da ja noch eine Rechnung offen.

 

So an diesem Sonntag, ging es um ca. 14.00 Uhr los, Coco abholen und danach zu Cord, dann ab auf die Bahn, bis zur Abfahrt Walsrode West „Wohnmobil Matze“ abholen. Der stand schon parat direkt an der Abfahrt. ( Eigentlich stehen da Wohnmobile, die mit den Herzchen an der Scheibe )

 

Jetzt weiter auf die A7 Richtung Auswärtsgegner Hannover, ach ja so ein Navi ist ja nicht verkehrt und eine weibliche Stimme, die sagt wo es lang gehen soll, das kennen so manche Ehemänner ja, auch wenn es nicht immer korrekt ist, was so eine weibliche Stimme von sich gibt:

 

Egal gegen 16.00 Uhr sind wir ja am Zielort Waterloostrasse angekommen, zwar auf der falschen Seite aber wir sind angekommen, so ist das, die Führung einer Dame zu überlassen.

 

Unser Kartenmann Ulli hat ja zwischenzeitlich auch angerufen und fragte nach, wo wir uns befinden, der Spruch „heute erlebt ihr leider euer Waterloo“ fand ich nicht ganz so witzig, aber euphorisch war ich auch nicht, dass wir das Spiel gewinnen.

 

So nun ab zum Stadion über die Waterloostrasse, vorbei an den angepeilten Parkplatz, der war ja eh schon voll belegt.

 

Eingang Süd da mussten wir hin, also einmal eine 1/4 Umdrehung um das Stadion, Gott sei dank war das Wetter toll.

Hannover 

Dann endlich im Stadion, Plätze einnehmen und gespannt auf den Anpfiff warten, dann Anpfiff und zack nicht mal 20 min um und bums steht es 1:0 für Hannover, bums nicht mal 30 min um 2:0 für Hannover, man man man, so ein Mist, aber Hauptsache die Frisur sitzt, das Gefühl hatte ich bei manchen Spielern.

 

Die 2. Halbzeit war nicht unbedingt besser, aber immerhin etwas mehr kam ja, weil Hannover aber auch nicht mehr zugelassen hat. Kurzum 90 min um Hamburg hat nicht gewonnen, wieder einmal nicht Auswärts gewonnen und wieder einmal nicht 3 Punkte für Hamburg und wieder einmal nicht mal ein Tor geschossen in der aktuellen Saison.

 

Die Rückfahrt war dementsprechend ruhig außer „ Wohnmobil Matze“ und Cord, die haben sich mal eben bei jeder roten Ampel und durch den Verkehr verursachten Zwangsbremsen Cola-Rum in den Kopf gedrückt, die Flasche war kurz vor der Abfahrt Walsrode West leer, aber an der Abfahrt stand ein Wohnmobil, bzw. Wohnwagen. Ich sag ja: „ da stehen immer Wohnmobile„

 

Naja gegen 22.45 Uhr war ich dann abends zuhause, das einzig Positive am Tag, tolles Wetter
das war echt alles und Cord und „Wohmobil Matze“ habe Rum getrunken.

 

Also bis dahin munter bleiben

Hartwig

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Die vielleicht letzte Bully-Tour in der 1. Liga

von Thomas Meyer (Kommentare: 0)

HSVWolfsburg Es ist der 19.04.2014 und das nächste Endspiel um den Klassenerhalt steht an. Gegner im Volkspark ist der VfL Wolfsburg mit unseren ehemaligen Publikumsliebling Ivica Olic.

 

Eigentlich wollten Markus und ich an diesem sonnigen Tag zu unserem Alte-Herren-Spieler Michael Wedemeyer der zum Frühschoppen geladen hatte. Von da wollten wir uns dann vom Bully abholen lassen.

 

Dieser Plan ging leider nicht auf weil die Fahrerwertung was anderes aussagte. Da Schöni und Witten nicht mit wollten, stand meine Person plötzlich ganz oben auf der Fahrerliste. Also musste ich in den sauren Apfel beißen und fahren. Da wir auf den Geburtstag trotzdem nicht verzichten wollten, ging es um 13:00 Uhr los. Unterwegs sammelten wir schon unseren ersten Gastfahrer John Langley ein. Nach einem Bier für mich und diversen Bierchen und Cola Korn für meiner Mitfahrer machten wir uns auf zur finalen Sammeltour. In Elsdorf stiegen Cord, Elli und Steven zu, in Hofkoh Tille (wer sonst ) und in Zeven schließlich noch TM. Danach ging es nach kurzem Zwischenstopps (Bank, Tanke) in Sittensen auf die Piste.

 

Mit hoher Geschwindigkeit und Rekordverdächtiger Zeit erreichten wir nach 25 Minuten den Parkplatz. Die Tische und Bänke waren noch nicht ganz aufgebaut, da traf Familie Blanken aus Hamersen ein. Die beiden Zwillinge Emily und Luisa durften an diesem Tag mit der Mannschaft einlaufen! Noch schnell ein paar Bilder von den Kids im Bully gemacht und dann ging es für sie zum Stadion. Wir verbrachten noch einige Zeit bei Bier, Korn und Rum in der Sonne, bevor auch wir uns auf den Weg machten. Im Stadion wurde noch schnell ein Fisch bei der Verkäuferin des Vertrauens gekauft und dann ging‘s ab in den Block.

 

Tage vor dem Spiel lassen sich unsere Spieler ja regelmäßig zu Aussagen hinreißen, dass alles toll ist und sie den Gegner schlagen werden.

 

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HSV vs. HSV oder als Haddy zum „Pimmel“ wurde!!!

von Carsten Habermann (Kommentare: 0)

Hannover 96HSVSamstag, der 12. April 2014. 9:30 Uhr morgens. Dichter Nebel liegt über Elsdorf… aber für Elli, Haddy, Fifty und mich war gefühlt strahlender Sonnenschein. Es stand das Auswärtsspiel in Hannover an, für das uns Haddy über einen Bekannten aus Hannover Karten besorgt hatte.

 

Die Euphorie vom Heimsieg-Kracher gegen Leverkusen lag noch in der Luft, als wir uns nach kurzem Stopp beim heimischen Bäcker (danke an dieser Stelle noch an Christiane für den special-hsv-rabatt) auf dem Weg nach Hannover machten. Zunächst führte uns die Fahrt jedoch nicht nach Süd/Osten, sondern wir fuhren bei gewohnten HSV-Klängen und einem Starterbierchen Richtung Hamburg!!!… Warum Richtung Hamburg kann man sich jetzt zurecht fragen – Grund hierfür war Elli Behrens.

 

GruppenfotoElli hatte auf Anfrage von Willi (den genauen Verwandschaftsgrad der beiden hier wiederzugeben würde denke ich zu weit führen) 4 Mitfahrer organisiert, die den Bully komplettieren sollten. Die 4 waren Willi, Gert der Franke, Henning und Stephan. Alle vier kommen aus Jesteburg/Bendestorf, und Respekt an dieser Stelle an die vier für die dann doch beeindruckenden „Buden“…ähhh Häuser natürlich!

 

Nach kurzem Gruppenbild vorm Bully – Gruß an dieser Stelle auch an Mattis: Wir machen mit dir auch noch mal eine Bully-Tour zum HSV – ging es dann bei mittlerweile herrlichem Sonnenschein auf die A7 Richtung Hannover. Das Willi St-Pauli Fan ist, wurde von uns großzügig missachtet. Als Spielregel im Bully verständigte man sich aber darauf, dass Willi, wenn er das Wort: „St.Pauli“ in den Mund nimmt, einen „Kurzen“ trinken musste.

 

Die Stimmung im Bus war super und die Themen: „Heute gewinnen wir auf jeden Fall“, „War die Strafe für Höneß so i.O.“oder „waaas, der ist beim Finanzamt?“ wurden in gewohnter Weise im Dialog von unserem Bürgermeister in großer Runde ausdiskutiert.

 

Ohne Stau aber mit zwei „Pinkelpausen“ (das hat man nun davon, wenn man Mitfahrer im älteren Semester mit an Bord hat) kamen wir in Hannover an und ergatterten uns einen perfekten Parkplatz an der „Haupt-Zuwegung“ zum Stadion.

 

Kurzerhand wurden die Tische und Bänke aufgebaut, die Soundanlage mit dem Lied „wir sind die Könige des Nordes“ aufgedreht und gemütlich das eine oder andere Kaltgetränk zu sich genommen.

 

In HannoverEine Stunde vorm Spiel verabschiedeten sich unsere vier Mitfahrer dann von uns. Ganz ehrlich, es hat super viel Spaß gemacht und ihr seid jederzeit gern gesehen Bully-Gäste.

 

Wir machten uns nach kurzer Zeit mit unserem „Kartenscout“ auch auf den Weg zum Stadion, an dem ein weiterer Befreiungsschlag gegen den Abstieg gelingen sollte… Die große Erwartungshaltung wurde aber schon nach 5 Minuten Spielzeit stark getrübt. Keine Leidenschaft, kein Kampf, keine Ideen und eine Gleichgültigkeit war vom HSV zu sehen. Die 10.000 mitgereisten Hamburger rieben sich alle die Augen: Was machen die da? Wo ist die Mannschaft, die gegen Leverkusen so glorreich gewonnen hatte?

 

 

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Hamburger SV vs. Bayer 04 Leverkusen

von Hartwig Meyer (Kommentare: 0)

HSVBayer LeverkusenEs ist Freitag und diesmal eröffnet der HSV den 29. Spieltag gegen Leverkusen. Cord sammelte diesmal für mich die mitfahrenden Bullymitglieder und Gäste ein. Dabei an diesem Tag: Sven und Melanie Tille, Cord und Jens Behrens, Ch. Matthies ( Fifty), Thomas Meyer und Markus.

Ach ja ich, Hartwig, als Fahrer. ( Cord war so cool und ist mit dem Bus zu mir nach Wehldorf gekommen ).

 

Der Fahrer hat einen schweren Job

So wir haben ja Freitag, den 04.04.2014, d.h. Ferienbeginn in Niedersachsen und Hamburg und Baustelle auf der Autobahn und eine Röhre vom Elbtunnel ist gesperrt. Oh mein Gott also so früh los wie geht. Angedacht war ja ab 17.30 Uhr in Wehldorf, aber dank Cord, sind wir schon um 17.00 Uhr losgekommen, gleicht ja schon nach einer Lichtgeschwindigkeit, naja wir waren aber ja noch nicht in Hamburg, also Gas und ab auf die Autobahn.

 

Wir haben da noch einen kleinen Zwischenstopp in Elsdorf einlegen müssen, Cord`s Beinmuskulatur, war so durchtrainiert, dass die Hose einen Riss bekommen hatte, ja wir vom Bully sind schon starke Männer !!!!!!!!!!!!!!!!

 

Aber nun ab auf die Bahn und Stimmung war schon vor dem Spiel gewaltig und prächtig. Da war ja noch der Stau auf der Autobahn aber wiedermal, dank Cord, gibt es auch andere Wege Richtung Volkspark und somit sind wir rechtzeitig an unseren Parkplatz angekommen.

 

Ich hatte ja erwähnt, dass die Stimmung prächtig war, das galt besonders für Fifty.

Fifty in Aktion

 

So wir haben ja alles geschafft, ziemlich pünktlich am Parkplatz und noch einen passenden Stellplatz für den Bully bekommen.

 

Gegen 19.30 Uhr ging es ab ins Stadion noch kurz was für den Magen und ab in den Block. Es lag irgendwie eine positive Grundstimmung in der Luft, das fing von der Mannschaftsaufstellung an bis hin zur Stimmung in der Nordkurve und es sollte nach dem Spiel gegen Dortmund ein super emotionales Spiel werden und was ist passiert ????

 

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Ein Sonntagsausflug nach Gladbach

von Cord Behrens (Kommentare: 0)

BMGHSVAm 31.03.2014 begann mein Tag um 07:30 Uhr nach ausgiebiger Morgenwäsche und einem kurzen Frühstück machte ich unseren Bully startklar. Ziel war Galdbach wo unser HSV um 15:30 Uhr ein Auswärtsspiel zu bestreiten hatte und wir ihn nach besten Kräften zu unterstützen wollten. So prüfte ich kurz bevor ich den Motor startete auch noch einmal unsere für diese Tour eingerichtete WahtsApp Gruppe auf eventuelle Abmeldungen. Diese lagen nicht vor, dafür aber allerhand erregte Vorfreude bei meinen Mitfahrern. Das waren an diesem Tag übrigens Thomas Meyer (Coco), Markus Anstipp, Sven Tille, Thomas Meyer (TM), Unbekannter Nr.1, John Langley und Michael Hinrichs. Der Bully somit voll besetzt was im Verlauf des Tages auch ein recht passendes Attribut für den einen oder anderen Mitfahrer wurde, aber dazu später mehr.

 

Zuerst einmal wurden alle Reisegäste eingesammelt. Herren Hinrichs traf ich beim Geld holen bei der Sparkasse, dann folgten Sven Tille und TM. Die übrigen Mitreisenden schlürften bei Bäcker Schwarz ihre erste morgendliche Pulle Gerstensaft. Zusammen mit ein wenig Wegzehrung ging es nun noch Bockel, wo mit John der letzte Mitfahrer den Bully enterte.

 

Auf der Autobahn

Gegen 08:30 Uhr befand sich unser Bus auf südlichem Kurs entlang der BAB A1 immer unser Ziel im Ruhrgebiet fest im Blick. Die Fahrt musste ich dann, wie sollte es anders sein, erstmals kurz hinter der verbotenen Stadt unterbrechen der jüngste musste bereits pissen. Die anderen zwar auch, aber die hatten sich keine Blöße geben wollten und sich nicht getraut selbst um einen Stopp zu betteln. Knapp eine Flasche Bier vor 09:00 Uhr am Morgen und schon muss gepinkelt werden. Man könnte glatt den Eindruck bekommen eine Blase hat auch so etwas wie einen Bio-Rhythmus und ist am frühen Morgen noch weniger leistungsfähig.

 

Den zweiten Stopp gab es dann kurz vor der Raststätte Dammer Berge, hier musste die Pinkelpause allerdings wegen eines Überraschungsbesuchs der Ordnungsmacht den geplanten Veranstaltungsort gegen die örtlichen sanitären Einrichtungen tauschen. Nachdem der Schutzmann sich aus seiner Blechbüchse geschält hatte meldete er sich mit: „Wir wurden angerufen weil hier HSV-Fans Randale machen sollen...“ zu Wort. Die phantastisch schlagfertige Antwort von Markus war dann: „Das sind nicht wir, wir wollten gerade pinkeln, allerdings seid ihr (Poli…) dann ja gekommen…“. Was folgte war ein netter Plausch und der schon genannte Besuch der sanitären Einrichtungen.

Kaum wieder auf der Autobahn und noch vor 10:00 Uhr kam sie dann die Frage der Fragen gibt’s denn auch Korn? Ja gab es, und sogar Eiswürfel!

 

Beim 3. Stopp wurde gefrühstückt und so nebenbei ein Holländischer Corvette-Fahrer verarscht: „Ey dein Kofferraum ist hinten! Ja der Motor wird heiß wenn man mit der Karre fährt! Der Aschenbecher befindet sich im Auto du I***t!....“ Um hier nur einige Zitate zu bringen. Derweil kaufte unser Jüngster ein wenig Lektüre. Wie man der nebenstehenden Abbildung entnehmen kann, haben die Redakteure gewisser Blätter sogar Fußball-Sachverstand und konnten uns etwas über unsere Gegner beibringen, was wir selbst noch nicht wussten. Auf diese Weise körperlich und geistig gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg.

 

Die Tille-Brille

Es folgte ein weiterer Stopp bei dem der Tank des Bully’s aufgefüllt wurde und einer unserer TV-Stars sich eine Sonnenbrille kaufte, um nicht von seinen Fans erkannt zu werden und halbwegs so cool zu sein wie Tille mit seiner Mega-Sonnenbrille.

 

Keine 40 km vor dem Ziel dann die letzte Pause. Bei schönstem Sonnenschein hatte sich mein Beifahrer Coco nach 3-fachen Schüttelbier entschieden seine Jeans zur Seite zu legen und „oben“ und „unten“ kurzen Arm zu tragen. Ich sag nur du kannst es tragen steht dir einfach. Zitate möchte ich jetzt nicht bringen, sonst müsste ich den Zugriff auf diese Seite auf nächtliche Stunden eingrenzen, was und den einen oder anderen Leser kosten dürfte.

 

Am Borrussiapark angekommen war die Parkplatzsuche dann ein wenig schwieriger. Am ersten Parkplatz wurden wir abgewiesen. Also suchte ich weiter nach einem adäquaten Stellplatz für unser Gefährt. Geholfen haben mir dann zwei Beamtinnen der berittenen Polizei, die uns an Kollegen vermittelten deren Aufgabe für die nächsten 5 Minuten es dann war uns zum sog. Gästeparkplatz zu eskortieren. Vielen Dank noch einmal dafür an die charmanten Polizisten.

 

ParkticketGruppenbildDer Gästeparkplatz entpuppte sich dann zwar auf Grund seiner Umzäunung als eine Art Gefängnis, aber wann kann man schon in unmittelbarer Nähe des Stadions parken und bekommt dann auch noch einen bewachten Parkplatz. Wirklich nett, war das wir grillen durften, es jede Menge Platz für die kleinen zum Spielen gab (siehe Fotos) und das man mal wieder viele nette neue Leute kennen lernen durfte, wie zum Beispiel die HSV Fans aus Düdenbüttel.

 

Wann immer Markus die Blicke anderer Fans für Mitleid hielt, bedachte er sie mit seinem neuen Gesang: „WIR sind Problem-Fans und IHR NICHT! Es wurde ein wenig weiter getrunken, gegrillt und gechillt, bis wir schließlich um 14:30 Uhr in unseren Block gingen.

 

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Im Märzen...

von Jens Behrens (Kommentare: 0)

HSVFreiburgIm Märzen der Bauer... Jaja das alte deutsche Kinderlied dürfte ja jedem bekannt sein und auch meine Wenigkeit als Fahrer sollte und wollte vor diesem Spieltag die Bully-Pferdestärken anspannen. Auf Grund der Asphaltierungsarbeiten wird bis in den Sommer hinein fast durchgängig eine Tunnelröhre gesperrt, weshalb sich der Verkehr bereits am 24. März über 16 km staute. Wann also losfahren, wenn in einer ,,englischen Woche" um 20:00 Uhr Anpfiff ist?

 

Von nicht ganz untergeordneter Reihe ist da die Frage der Mitfahrer, denn wer hat schon frei bzw. kann auf einem Mittwoch frühzeitig Feierabend machen?!? Der Bully ist entgegen der Arena heute mal wieder ausverkauft. Neben den ,,ständigen Mitgliedern" um Carsten, Cord, Markus und meiner einer begleiten uns die traditionellen Mitfahrer Steven, Tille-Brille sowie dieses Mal Hansi Keegan-Dreyer und als Special Guest Anja F. Alle diese meine Mitfahrer sind bereit, ab 16.00 Uhr abgeholt zu werden, um den HSV in diesen schweren Stunden zu unterstützen. Nachdem wir eine Wegebereisung in der Gemarkung Elsdorf hinter uns gebracht haben, geht es zu Tille-Brille nach Hofkoh und von da auf die Bahn Richtung Hamburch!

 

Entgegen den Erwartungen blieben Staus Mangelware. Die A1 blieb von stehenden Blechlawinen verschont genauso wie die A261. Lediglich auf der A7 verloren wir ab Heimfeld 45 Minuten. Es reichte aber immer noch zu einer Start-Ziel-Zeit von 105 Minuten. Und da war es mal wieder das übliche Gemecker des einen oder anderen wegen der frühen Abfahrtszeit. Statt sich über die Möglichkeiten (Klönschnack bei Bier und Korn / Rum) zu freuen, wurde der Fahrer kritisiert. Ach wie freue ich mich doch, dass es zukünftig andere wieder besser machen können und ich es mir stattdessen auf den hinteren Plätzen gemütlich machen kann.

 

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Hermann Rieger

von Jens Behrens (Kommentare: 0)

Trauerfeier für HermannEs ist Herbst und nicht Frühling in Hamburg. Tristesse und Kälte statt Sonnenschein und erste Frühlingsblumen. Ja es passt so gar nicht zusammen was wir dieser Tage als HSV-Fans durchleben. Letzte Woche noch die gefühlte Wiedergeburt unseres HSV gegen den übermächtigen BVB und heute nun mit der Niederlage gegen Bremen zur Trauerfeier von Hermann Rieger in den Volkspark.

 

Und das bei einem grau in grau und gefühlten 0 Grad kurz vor der Frostgrenze. Vielleicht waren auch die äußeren Bedingungen schuld daran, dass sich nur ca. 5.000 Fans an diesem Tag zum Gedenken an unseren Hermann versammelten... Wie auch immer, der Bully war mit Coco, mir sowie den Gastis Keegan und Ane noch ganz gut vertreten. Es waren für mich sehr bewegende Momente auch wenn ich weit davon weg bin, sagen zu können, ich hätte Hermann gekannt. Nein, das kann ich nicht. Aber doch hatte ich schon damals vor Ewigkeiten in der Kurve schnell begriffen, was wir an unseren Hermann hatten. Er war Garant und Symbol des Zusammenhalts innerhalb und außerhalb des Blocks. Er war Galionsfigur und Aushängeschild unseres HSV und verlor dabei nie seine Bodenhaftung. Während heute unsere Spieler mit einem Muskelfaserriss nahezu 3 Wochen ausfallen (oder länger), hat er sie früher mit seinen heilenden Hände meist schon wieder nach nicht einmal 1 Woche einsatzfähig bekommen. Kämpfer Hollerbach mit seinem Heilfleisch kann ein Lied davon singen. Ja, Hermann wird uns und dem HSV fehlen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ein Denkmal so das richtige ist. Schöner wäre es, unsere Nordkurve in Hermann's Kurve umzubenennen. Er war doch immer zwischen uns im Block und mit der Namensvergabe würde er auch immer bei uns im Block bleiben - da wo er hingehört und wo er sich wohlfühlte. Und nicht allein und hervorgehoben in expositioneller Lage...

 

Zur Trauerfeier möchte ich gar nicht so viel sagen. Es war ergreifend und schön zugleich. Hermann hätte es bestimmt gefallen. Ein Kompliment an Arslan, Calhanoglu, Diekmeier und Jansen, dass sie sich dafür auch die Zeit genommen haben. Traurig, dass der Rest mit Abwesenheit glänzte (meines Erachtens hätte der Kapitän zumindest Anwesenheitspflicht). Aber was soll man auch anders in der heutigen Zeit erwarten?!? Von den Fans hätte ja ich mir ja auch eine größere Beteiligung erhofft... Das war deutlich zu wenig!

 

Aber wie sagte am Sonntag Mittag ein Teilnehmer auf dem ,,stillen Örtchen'' - ich war noch nie so nüchtern hier im Stadion... Es hat halt alles nicht sollen sein...

 

So bleibt uns nur zu sagen: Servus Burschi mach's guat! Und häng dem Fussballgott nicht nur einen HSV-Schal um sondern kleide ihn am besten gleich mit einem Trikotsatz komplett ein, damit wir es noch irgendwie schaffen, in der Liga zu bleiben!!!!

 

In stillem Gedenken Elli

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