HSV vs. Werder Bremen

von Steven Huber (Kommentare: 0)

HSV

Werder Bremnen

Es war Sonntag und wir hochmotiviert. Alle Anzeichen standen auf Sieg. Selbst Carsten war gewillt seine Negativserie zu brechen und endlich mal wieder mit strahlendem Gesicht den Volkspark zu verlassen. Nicht ohne Grund weht nach einem durchweg feuchtfröhlichen (wurde mir zumindest berichtet) Flaggenappell die Raute auf seinem Anwesen.

 

Doch was war das. Ein rotes Autobullymobil. Verschiedene Gerüchte machten die Runde. Ist der HSV-Bully zu den Bayern übergelaufen, hat er durch die Anspannung Bluthochdruck, oder sind wir einfach inkonito unterwegs. NEIN..., unser geliebter Bully steht leider in der Werft und unterzieht sich einer schweren Operation am offenen Herzen. Das Ärzteteam versprach uns er werde nach anschließender Reha zum nächsten Heimspiel wieder an unserer Seite verweilen. Wir wünschen ihm für die Genesung alles Gute.

 

Zu unser Aller Freude stellte die Werft uns Ihren Rothosenbus zur Verfügung und das Spiel der Spiele konnte Starten.

 

Unsere Aufstellung für die Fahrt: Cord, Carsten, Coco, Markus,Tille Brille, sowie als Gäste Cocos Bruderherz und die Allzweckwaffe Pauli, mich als Steuermann inbegriffen.

 

Das Ruder der roten Rakete übernahm ich bei Elli, der den Geburtstag seiner Tochter feierte und sammelte Carsten, Cord und Pauli ein. Als nächstes Coco und sein Brüderchen eingesammelt und schon lief Markus uns zielstrebig entgegen. Der letzte Mitflieger war Tille den ich in Hofklo aufgabelte. Und ab ging die Reise Richtung Stadionstrasse. Mit kurzem Boxenstopp an der Aral erreichten wir unfallfrei und in bester Feierlaune Hamburg.

 

Nun kam die Frage aller Fragen auf...wer zum Teufel legt den Totensonntag auf den Derbytag schlechthin. Die Udels waren mit ihren Abschleppvasallen schon fleißig damit beschäftigt das Parkplatzproblem zu lösen. Nach kurzer Wartezeit und scharfsinnigen Blick für geeignete Bullyparkplätze Paulis, konnte dieser mich akribisch in eine geeignete Stellfläche einweisen.

Auf dem Weg zum StadionNach wärmenden Getränken, viel spaßigen Geklön und durch Markus seiner ornithologischen Weiterbildung zum Thema Winterstörche (Kraniche), konnten wir gestärkt, erheitert und gebildet den Weg ins Stadion antreten. Auf dem Weg dahin kamen uns schon die ersten Bremer in Polizeibekleidung entgegen. Nach einer kurzen Stärkung konnten wir endlich den gut gefüllten Block betreten. Leider haben wir uns im Getümmel ein wenig verloren. Der ein oder andere zog es Angesicht der Massen vor sich das Spiel vom Bierstand aus anzusehen.

 

Nun ein paar Worte zum Spiel. Mit 129db Schalldruck wurde das Spiel eröffnet und die Bremer Geflügelzüchter schonmal verbal in den Schatten gestellt. Das Spiel begann mit viel Druck auf den Bremer Kasten. Leider gelang es nicht das Runde zu Netzen. Nach 10min plätscherte die Partie bis zur Pause dahin. Leidenschaft und Kampf wurden leider nur mit gelben Karton belohnt.

In der zweiten Halbzeit bemerkten die Breemer das Ihr Untergang naht und zündeten vorsichtshalber Seenotfackeln.

 

In der 84. kam endlich die Erlösung und Rudneeevs Netze nach einem weiten Einwurf von Götz und Hilfe des Bremer Handschuhträger aus 5m ein. TOOOOR für den HSV.  Jetzt gab es im Stadion kein halten mehr. Die überschwängliche Stimmung übertrug sich auf die Mannschaft und es wurde ein Spiel auf das Bremer Tor. In der 89. verlor Fritz noch die Fassung und verabschiedete sich mit Gelb/Rot vom Grün. In der Nachspielzeit netzte Arslan noch zum 2:0.

SIEG im 101. Derby für den HSV. Nach 90 min und 8 Gelben und einer Gelb/Roten waren und sind wir die Nummer 1 im Norden.

 

Die Mannschaft wurde ordentlich gefeiert. Fans lagen sich in den Armen. Unglaublich. Mit strahlenden Gesichtern verließen wir und 50.000 Hamburger die Arena.

Ich gebe Carsten Recht das dies für viele Jahre entschädigt.

 

Vorbei an angefressenen Bremern (weiteres Bedarf keiner Erklärung) erreichte ich mit Carsten und Cord den Bully. Lautstark folgte der Rest. Unter Tränen berichtete Pauli das er nicht ein Tor gesehen habe....Mensch Junge...aber gehört hast du es auf Jeden.

Einen kurzen Abstecher zu Dito konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Bei TommyLeichte sprachliche und koordinative Ausfallerscheinungen machten sich bei dem ein oder anderen Mitstreiter bemerkbar. Alkoholgetränkte Bekleidung war die Folge. Zum Glück gibt es Lederhosen....Tommy Koberg hat uns noch zu einen Abschlussbecher in seiner Elsdorfer Scheune eingeladen und diese erreichten wir nach einem Flug im Schallgeschwindigkeit. Bei Tommy wurde noch anständig über Sinn und Unsinn diskutiert. Und man sagt es haben alle lebend ihre Bettchen erreicht.

 

Ich hoffe das trifft auch auf Carsten zu. Irgendwie hat er das Tor zu Tommys Scheune nicht gefunden und liegt jetzt nicht noch auf irgendeiner Pferdeweide.

 

So....zum Schluss sag ich nur: die Fahrt war Weltklasse und das Ergebnis erst recht. Die Mannschaft kämpft und kommt hoffentlich weiter in Fahrt. Noch sind 20 Punkte und noch mehr zur Winterpause drin.

 

Nur der HSV.... Steven

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