Aller guten Dinge sind 3

von Cord Behrens (Kommentare: 0)

HSVLeverkusenDieses Mal begann für mich die Fahrt ausnahmsweise gefühlt schon einen Tag früher, nämlich am 16. Oktober 2015. Ich durfte unseren neuen Bus, den nun mehr dritten offiziellen Elsdorfer HSV Bully, von der Werkstatt unseres Vertrauens abholen.

 

Nachdem wir nach Ende der letzten Saison unseren alten Bus verkauft und den nun mehr dritten Bus erworben hatten, musste dieser die ersten vorbereitenden Veränderungen über sich ergehen lassen, damit wir zukünftig wieder mit ihm standesgemäß zu den Heimspielen unseres HSV reisen können.

 

Somit stand also der neue Bus in seinem frischen blauen Ausgehanzug ab Freitag Abend bei mir auf dem Hof und ich durfte als erstes unsere neuen Kennzeichen anbringen. Da der Bus von innen noch ziemlich kahl war, beschloß ich alle Zeitungsartikel des zurückliegenden "goldenen Bully-Jahrzehnts" auszudrucken um mit Ihnen das Innere des Busses zu verschönern. Dies dauerte recht lange, so dass ich erst am Samstag Morgen unterstützt von Elli die restlichen Vorbereitungen für unsere Jungfernfahrt abschließen konnte.

 

Am Samstag um kurz vor 12:00 Uhr war es dann endlich soweit. Ich konnte endlich der Motor des Busses für die aller erste Fahrt zu einem Fußballspiel unseres HSV starten. Mit dabei waren an diesem "historischen Tag" von unserer Stammbesatzung Sven, Jens, Thomas sowie meine Wenigkeit als Fahrer. Steven stieß erst in Hamburg zu uns und verpasste somit den ersten Teil der Jungfernfahrt. Als Gäste durfte ich neben Thorsten Blicharski meine Kolleginnen Gitta Albers und Maren Brunkhorst mit gen Hamburg nehmen.

 

Unsere Fahrt führte von Elsdorf nach Hofkoh, dann nach Hamersen und schließich in weiten Teilen über die A1 und A7 nach Hamburg. Für mich war es vorne links eine ruhige entspannte Fahrt. Was hinten im Bus bei wummernden Bässen und regem Alkoholkonsum so geschah weiß ich nicht so genau. Dank des langen Radstandes beim neuen Bus ist die letzte Reihe verdammt weit weg vom Fahrer. Da bekommt mann nicht mehr so viel mit und die Kommunikation ist ohne Gegensprechanlage nur äußerst eingeschränkt möglich. Mir wurde von meinen Mitfahrern von ersten Gleichgewichtsstörungen sowie nassen Hosenbeinen berichtet, also muß es wohl gut gewesen sein...

 

An unserem Stammparklatz in Stadionnähe trafen wir pünktlich ein, es wurden noch ein paar Getränke verzehrt, wir trafen wie immer die Jungs aus Lüneburg und als sich dann der Anpfiff näherte gingen wir gemeinsam zum Stadion wo wir dann zu guter letzt Steven trafen.

 

Zum eigenlichen Spiel ist zu berichten, dass trotz eines von beiden Seiten instensiv geführten Kampfes, wir an diesem Tag keinen Sieger zu sehen bekamen und es letztendlich bei einem 0-0 blieb. Nach dem Genuß der 90 Minuten Fußball im Volkspark gingen wir gemeinsam zurück zum Bus.

 

Dito 

Dort wurde dann noch einmal nachgetankt, bevor wir alle Steven nach Eidelstedt zur S-Bahn brachten und bei und mit Dito einige schöne Fotos im Bus machten sowie noch einmal kräftig nachtankten. Selbiges machte ich auch noch mit dem Bus und dann ging es zurück auf die Autobahn gen Heimat. Meine zwei Kolleginnen hatten, wenn ich den Fotos Glauben schenken darf, sichtlich Spaß und forderten ein ums andere Mal von DJ Sven: Wir wollen das Lied mit Chantalle (Buddy Ogün: Ladyboy) nochmal hören! Das machte Sven dann auch fleißig und ich lieferte derweil Thorsten zu Hause in Heeslingen ab.

 

Wir wollten dann noch im E-Hof was Essen, doch dafür waren wir leider zu spät in Elsdorf. Coco stieg nun zu Hause aus und wir brachten Maren zurück nach Hamersen und hofften darauf bei Borchers in Hamersen noch was zu Essen zu bekommen. Leider wollte der uns auch nicht als zahlende Gäste und so ging es zu Maren in die Küche. Dort zeigte sie uns was Romantik ist (LED - Kerze auf dem Küchentisch) und beschwerte sich zum x.ten Mal, das im neuen Bus noch zu wenig Romantik ist und das wir dies doch bitte bis zur nächsten Fahrt ändern sollen.

 

Ich als Fahrer kann nur sagen, dass die Rühreier bei Maren absolut zu empfehlen waren. Elli zischte sich mit dem netten Nachbern von ihr noch ein paar Manhatten rein und ich durfte Dank ihres Mannes Kasso noch ein wenig Zeit an deren Laptop verbringen. Mit diesem wurden dann noch gemeinsam alle Buddy Ogün Videos angesehen und als schließlich alle genug hatten brachte ich Gitta, Jens und Sven nach Hause un beendete unsere Jungferntour in den Frühen Stunden des 18.10.2015.

 

Es war eine tolle Tour, die auch mir als Fahrer riesigen Spaß gemacht hat und ich hoffe wie Elvis, dass wir eins Tages wieder auf dem Rathausmarkt stehen werden...

 

Bis dann NUR DER HSV, Cord.

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