Hamburger SV vs. Borussia Mönchengladbach am 12.03.2017

von Hartwig Meyer

HSV

So Freunde des runden Leders, unser HSV hat ein Sonntagsspiel zuhause gegen BMG, bzw. Borussia Mönchengladbach. Anstoss ist um 17.30 Uhr im Volksparkstadion.
Ich bin der Fahrer an diesem Sonntag und habe die Fahrt um 12.30 Uhr Richtung Elsdorf begonnen um Jens abzuholen. Ein wenig Bullygeschichte hat begonnen, denn es ist keiner jünger als 39 Jahre an diesem Tag, quasi “Altennachmittag”.

 

Gott seid dank bin ich etwas früher losgefahren als angedacht, Jens musste noch ein paar Dinge zuhause klären, bzgl. Seinen PkW zur Werkstatt bringen, als das erledigt war ging es auch los den ersten Gast abholen und zwar aus Pornowinkel, ohh sorry ich meine Parnewinkel, der Gaststar war Volker Klintworth, zudem ist der direkte Weg ja auch nicht möglich gewesen, aufgrund einer Baustelle.

 

So tourten wir durch den nördlichen Teil des Landkreises Richtung Selsingen bis wir schliesslich in Porn....., sorry Parnewinkel bei Volker Klintworth angekommen waren.
Seine Nachbarn haben sogar keine Mühen gescheut und haben die herrliche Raute des Nordens geflaggt.

 

Volker eingeladen und ab wieder Richtung vertraute Gegend Elsdorf. Wo wir dann die Gäste aus Elsdorf eingesammelt haben und zwar, neben Bullymitglied Cord Behrens, Thomas Klintworth, Mirko Schnackenberg und “Muschek”.
So ein Platz war noch frei, den sollte der amtierende Schützenkönig Dirk Mahnken aus Hamersen besetzen.
Normalerweise halten wir ja an Tankstellen an, um Getränke zu kaufen, aber so ist das im reiferen Alter oder naja den Rauchern, der Satz fiel häufig, als wir Richtung Sittensen Autobahnauffahrt fuhren, “ halt mal bei Aral an, ich brauche noch Zigaretten”, ja richtig keine Getränke sondern Tabak, das habe ich auch noch nicht erlebt, aber gut.
So der Bus mit Ü-39 war unterwegs auf der A1 Richtung Volkspark, die Themen Wirtschaft, Politik und Sport waren schnell durch, aber was erzählen sich die reifen Herren untereinander ???? Wie soll ich sagen, die Vorgehensweise mit der Fortpflanzung wurde analysiert, mit dem Satz “ Dann kommt der Kram auf den Tisch und der Frau soll sich nehmen was Sie braucht!” schließlich war das Thema auch durch.

 

 

An der gewohnten Stelle, wo wir üblicherweise parken angekommen, mussten wir feststellen, das alles schon wieder recht voll war, aber Gott sei Dank ist Cord Behrens der Co-Pilot meines Vertrauens und hat mich neben den Gärtner hervorragend eingewiesen.

 

So das war geschafft, Tür auf Musik an und den Erfahrungen des referieren Gastfahrer lauschen und versuchen mitzureden.

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Tante Hertha mit ihrem dicken Bären zu Besuch bei uns im Volkspark

von Jens Behrens

HSVEs ist Sonntag der 05. März 2017 und damit Match-Day unseres HSV gegen Berlin. Der Elsdorfer Feuerwehr-/Schützenball hängt mir noch ein wenig nach und die Entscheidung - heute zu fahren - erscheint auf den ersten Blick anstrengender als gedacht.

 

Die Bully-Crew ist ebenfalls mal wieder arg dezimiert. Absagen zur heutigen Fahrt kamen unter der Woche von Gung, Coco, Anstipp, Hardy und Carsten. Dem einen oder anderen wird es verständlicherweise vielleicht auch alles ein wenig viel; diese ganze Doppelbelastung mit DFB-Pokal und Bundesliga. Naja so können neben Cord, Hubi und meiner Wenigkeit immerhin die Supporter TM und Didi sowie die Gäste mit Laura & Jens Stermschek und Anja Faber eine Karte ergattern.

 

Auf Grund der Anreise-Probleme beim DFB-Pokal-Spiel gegen Gladbeck hatte ich um eine frühe Abfahrtszeit gebeten und so ging es über Zeven und Elsdorf bereits um 14.45 Uhr auf die Bahn Richtung Hamburg. Entgegen den Stauprognosen kamen wir gut durch. Die Baustelle vor dem Elbtunnel war zum Glück bereits abgebaut und wir erreichten den Blumenladen am Friedhof Altona zu einer denkbar frühen Zeit. Lediglich der Akku meines uralten Handys und die Erinnerungen an Berlin und die Tante Hertha mit ihrem dicken Bären stimmten mich ein wenig nachdenklich. Wobei der Handy-Akku irreparabel zu sein scheint und ein HSV-Heimsieg damit eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit aufzuweisen scheint. Dennoch - gute Erinnerung an Spiele gegen Berlin habe ich eigentlich nicht.

Zwei Mal konnte ich richtig kräftige Niederlagen in Berlin miterleben und im Volkspark habe ich auch keine schönen erfolgreichen Spiele in Erinnerung. Bei mir steht die Tante Hertha deshalb auf einer Stufe mit 1860 München und dem VfL Bochum. Das waren schon immer dreckige Spiele mit selten guten Ausgang für uns .... Eventuell haben auch diverse andere Fans so wie ich schlechte Erinnerungen oder sind ebenfalls gestresst von den ganzen Spielen jedenfalls war weder der Auswärtsblock noch die Heimtribüne richtig gut besetzt.

 

Dafür wurde sich aber in unserem Block (24a) mal wieder soooo richtig daneben benommen. Vor dem Spiel brannten nicht nur ein paar Wunderkerzen sondern ganze Batterien von Bengalos verwandelten den Frontbereich in eine wahre Feuerhölle. Die Strafe des DFB wird wohl nicht lange auf sich warten lassen und entsprechend deftig ausfallen.

 

Sowas ist und darf nicht vom Verein toleriert werden. Gerade zu Hause im dicht gedrängten Stehblock so eine gefährliche Show abzuziehen geht in meinen Augen überhaupt gar nicht.

 

 

Das Spiel selber entsprach dann aber genau meinen Erwartungen - Berlin lauerte ausschließlich auf Konter aber Hamburg tat Tante Hertha zum Glück nicht den Gefallen, mit offenem Visier ins Verderben zu rennen. Ballkontrolle und Mittelfeld-Geplänkel standen somit im Vordergrund. Wobei mir unser HSV ganz objektiv gesehen zumindest in der ersten Hälfte deutlich besser gefiel als das was die Berliner zeigten.

 

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Rumpftruppe on Tour

von Sven Tille

HSV

Es ist Samstag der 18.02.17, um 14:00 Uhr begann ich meine Mitfahrer um Patrick Reinke (ein Arbeitskollege von mir), Marc Holsten, Kai Beckmann, Thomas Meyer, Hansi Dreier, Michel Frank und Fabian Schmidt einzusammeln.

 

Nachdem wir in Sittensen noch fix an der Tanke Eiswürfel besorgt hatten ging es ohne Probleme bis zum Volkspark. Am Parkplatz wurde die Musik laut aufgedreht und alle waren sich einig: heute sind 3 Punkte gegen Freiburg drin.

 

Nach einer kurzen Pöbelrunde gegen irgend so eine Else mit ihrem Köter, sie war der Meinung sie könne einfachste einen Parkplatz für ihre Busenfreundin freihalten..... Nach Beendigung das Wortgefechts ging es dann ins Stadion. Fabi und die anderen Konsorten belagerten den gefühlt die kompletten 90 Minuten den guten Mann Mittler Gerstensaftkaltschorle.

 

Zum Spiel braucht man nicht so viel sagen außer das es ziemlich bitter ist beim Stande von 2:2 kurz vor Schluss noch einen 11 Meter zu vergeben.

 

So ging es nach dem Spiel mit den mittlerweile trotz des Ergebnis sehr lustig gestimmten Jungs zum Bully zurück. Ohne Zwischenstopp ging es durch bis nach Elsdorf, wo ich Marc und Kai beim E-Hof, Thomas, Hansi, Michel und Fabi in der Cocktailbar ablieferte.

 

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Fahrtbericht Leipzig Part II. / Sonntagmorgen oder der Tag danach...

von Steven Huber

HSV

Pünktlich um 0900 Uhr waren alle knitter- und faltenfrei beim Frühstück und…..naja so war der Wunsch

 

Nachdem ich gegen“ gerade wird es hell“ von Tille seinen verzweifelten Versuchen das Licht zu löschen geweckt wurde, stellte ich fest….ich kann mich noch mal fix wenden.

 

 

Somit konnte gegen 0900 Uhr der Wecker seines Amtes walten. In Sauseschritt unter die Fluten gestürzt, mit dem elektrischen Borstentier die Hopfenpflanzen aus dem Rachen geschruppt, ein wenig Antifaltenwasser ins Gesicht und schon war ich wie neu geboren. Der Spiegel sprach es aus….so sehen Sieger aus….

 

Das Bullenreiten wurde Tatsächlich mit Drei Buden für uns entschieden.

 

Nachdem ich nun den Gung (wer wissen will wie er zu seinem Namen gekommen ist kann das googlen oder fragt ihn am besten selbst)  geweckt hatte erkundete ich erst einmal das zubereitet morgendliche Mahl. Eine Frühstückshalle voll zufriedener HSVer. So hat man sich einen Start in den Sonntag gewünscht. 1030 Uhr wurde zum Zeitpunkt der Abreise vereinbart.

 

Da wir schon mal in meiner alten Heimat waren, sollte noch eine Reise 40km weiter Richtung Osten folgen. Ziel ein kleiner Ort Namens Thammenhain.

 

So kam es, dass der Bully den Hof meines Elternhauses schmücken durfte. Der Empfang war wie erwartet gut vorbereitet. Stühle und Tische waren in der Werkstatt meines Vater bereit gestellt. Und das Wichtigste, Bier in 0,5l Glasgeschossen stand zur Benutzung bereit.

 

 

Nach anfänglich verhaltenen Auffüllen der Flüssigkeitstanks ging es in die gute Stube zum Mittagsschmaus. Essen satt für alle Beteiligten. Ich sag nochmal Danke an meine Oma.

 

Um ein Platzen am Tisch der Familie vorzubeugen wurden noch 1-2 nussige Verteiler gereicht und schon war es 1430 Uhr und die Reise nach Richtung Norden hin stand an.

 

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Fahrtbericht Leipzig Part I.

von Carsten Habermann

HSV

Elsdorf, den 11.02.2017 – 8:00 Uhr… Cord, Jens und ich stehen vor dem Haus von Jens und trinken unser erstes Bierchen. Eine schöne Atmosphäre. Der HSV gewinnt mal wieder (gegen Leverkusen und gegen Köln im DFB Pokal) und wir vom HSV-Bully fahren mit voller Mann-Stärke übers Wochenende nach Leipzig. Das wir mal alle 8 Bullys an Bord hatten war gefühlt schon Jahre her!!! Ich wurde für die Hinfahrt als Fahrer auserkoren, weil ich bereits gegen Leverkusen und Köln anscheinend als Fahrer Glück gebracht hatte.

 

Nach kurzer Begrüßung ging es dann los…Steven Huber musste noch kurz von zu Hause (mit Kiste Bier) abgeholt werden, bevor es dann auf die Autobahn Richtung Süd/Osten ging. Bereits nach 5 Minuten Fahrt kam schon das erste Highlight der Fahrt…Steven verkündete, dass sich für die zweite Jahreshälfte Nachwuchs im Hause Huber angekündigt hatte. Was für eine schöne Info.

 

Die Fahrt verlief sehr reibungslos (bis auf Blitzeis auf der A27 und leichten Pöbeleien, warum ich denn nur 90km/h fahren würde). Wir kamen nach 1.000 HSV Liedern und einigen Kalkgetränken um 12:00 Uhr wohlbehalten in Leipzig an und ich freute mich riesig auf meinen ersten Sprite-Korn. Die Einfahrt in das Parkhaus war mit unserem Lang-Radstand-Bully nochmal etwas kribbelig (5 cm mehr und wir hätten den Bully in Leipzig lassen müssen). Dafür hatten wir dann aber einen super Parkplatz und diverse HSV-Fans, die nach und nach ebenfalls ins Parkhaus kamen, nahmen unseren Bully in Augenschein.

 

Nach kurzem Abstecher ins Hotel ging es dann endlich Richtung Stadion….SB-Bahn Leipzig ist schon ein Erlebnis (DDR lässt grüßen). Das wir nicht gemeinsam am Stadion ankamen lag an unserem Bürgermeister Elli…der eine „Elsdorfer Jungs Jacke“, die an einer Haltestelle draußen rum lief, zum Anlass nahm, um mit Tille die S-Bahn vorzeitig zu verlassen. Die „Elsdorfer-Jungs-Jacke“ gehörte natürlich zu Ralph Paulsen, der ebenfalls in Leipzig war und den wir später auch im Stadion wieder treffen sollten. Nach weiteren Bierchen waren wir dann im Brause-Stadion. Alle waren sich sicher, dass der HSV es heute extrem schwer haben würde.

 

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