Ich betanke mich, oder wie ein Freitag auch enden kann

von Cord Behrens

Mit dem Slogan ich betanke mich! Konnte ich bislang nicht wirklich etwas anfangen, doch dies sollte sich am 08. September 2017 endlich ändern... 

 

Unser HSV hatte in der noch jungen Saison das zweite Freitagsspiel vor sich. Um kurz nach 16:00 Uhr begann ich meine Begleiter des Spieltages einzusammeln. Als da wären Tille (Gung), Janni, Patrick, Christoph Brunkhorst, Sebastian Klützke, Björn Brockmann und Malte Görling, der allerdings erst in Harburg unsere Aufstellung vervollständigte. Ohne besondere Vorkommnisse sind wir sehr zügig in Hamburg eingetroffen und parkten zum ersten Mal in der neuen Saison bei Dito's Fußballperle in Eidelstedt.

 

Da wir ja recht früh dran waren haben wir noch ein paar Getränke zu uns genommen. Da es regnete wie aus Eimern sassen wir dabei in unserem Bus. Gung hatte plötzlich die Idee mit seinen Mitstreitern HSV-Schlückchen verzehren zu müssen. Das war dann der Moment an dem ich Ihn zum ersten Mal an diesem Tag hört, den Satz: "ICH BETANKE MICH!". Da die Jungs wenn ich richtig gezählt habe, 4 Packungen von dem Erdbeerlikör weggeballert haben hat das auch ganz ansehnlich geklappt.

 

Wie durch ein Wunder schafften es alle mehr oder minder angetrunken ins Stadion. Dort wurde weiter geschlürft und noch so manches Mal erklangt der oben bereits genannte Ausspruch.

 

Zum eigentlichen Spiel möchte ich soviel sagen, der HSV hat tapfer gekämpft, jedoch es reichte an diesem Tag leider nicht und am Ende siegte Leipzig mit 2:0. Nicht so toll war an diesem Tag mal wieder der Schiri, doch auch da kann man ja leider nichts machen und so war die Niederlage auch in der Höhe durchaus angemessen.

 

Zurück an der Fußball-Perle gab es noch ein paar Runden, und dann machten wir uns auf den Heimweg. Zu Beginn hieß es noch von meinen wackeren Mitfahrern sie wollen hier oder dahin und letztendlich waren es nur Gung und Patrick die es noch bis in den Turm nach Zeven geschafft haben. Der Rest hat schon vorher Schlapp gemacht.

 

Die Heimfahrt war äußerst langwierig, da auf unserer Fahrbahnseite nur eine Spur frei war. Zur Belohnung durchfte ich auch noch in Harburg beim Meckes anhalten, wo ein zwei Betanke alles gaben, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wahrscheinlich wäre das da nicht ganz so eskaliert, wenn die Burger-Läden endlich mal schnallen würden, dass nach einer Grßveranstaltung mit einem erhöhten Kundenaufkommen zu rechnen ist. Das habe ich an dieser Stelle aber ja schon häufiger kundgetan und trotzdem kriegen die Deppen das nicht hin.... Schade eigentlich, da wäre mehr Umsatz für Sie drin! Dann muss mann sich auch nicht so mit den Betankten rumärgern, aber das müssen die ja selbst wissen.

 

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2 - 1 gegen Hoffenheim oder Levke's erster Heimsieg

von Cord Behrens

HSVAm 08.04.2017 brach ich mit dem Bully um 11:30 Uhr in Elsdorf auf. Sammelte zuerst Laura und Jens Stermscheck in Zeven ein, dann Sven in Hofkoh, zurück in Elsdorf schließlich Nicole und das beste zum Schluss, bei der Kirche meine liebe Frau Silke und meine Tochter Levke. Levke hatte zuvor am TurboBibelSamstag der Kirchengemeinde teilgenommen.

 

Wie Ihr gemerkt haben dürftet waren vom Bully-Team wieder leider wie sehr oft in dieser Saison nur wenige Mitglieder an Bord unseres Busses. Dafür war es Levke's erste Tour und bei der durfte Sie dann auch gleich vorne neben mir sitzen. Ich wurde von Ihr dafür belohnt indem sie lautstark alle Songs mitsang, die sich in unserer HSV - Playlist dieses Tages befanden. Insbesondere was Lieder von Abschlach! anbelangt zeigte sie sich bereits überraschend Text-fest.

 

Die Fahrt selbst verlief dann ohne große Zwischenfälle oder andere nennenswerte Ereignisse. So trafen wir schließlich um kurz nach 13:00 Uhr an unserem Parkplatz in Stadion-Nähe ein. Bei besten Wetter haben wir dann noch ein paar Getränke zu uns genommen und uns mit einigen Bekannten unterhalten die auf dem Weg ins Stadion vorbei schauten.

 

So gegen 14:00 Uhr sind wir dann ins Stadion gegangen. Mit Levke und Silke bin ich noch kurz im Stadion-Store shoppen gewesen und wir alle haben uns dann im Block wieder getroffen, Levke hat einen hübschen Platz auf einer der Trennstangen bekommen. Für alle Anderen gab es die üblichen Stehplätze.

 

Levke war ab der ersten Sekunde was den Support für unser Team anbelangt, nicht zu übertreffen. Da kann sich echt der eine oder andere alt gediente Fan was abschauen. Ihre HSV! - Rufe hallten ein ums andere Mal durch den Block und ich hoffe sehr, dass sie auch von den Akteuren auf dem Rasen vernommen wurden. 

Nach einem Freistoß von Hunt ging der HSV in der 25. Minute mit 1-0 in Führung und unser Stadion erbete einmal mehr unter den Jubelschreien der Fans. Leider konnte Hoffenheim schon zehn Minuten später ausgleichen und so ging es mit einem 1-1 Zwischenstand in die Pause.

 

In der 76 Minute war es erneut Hunt der nach Vorlage von Wood den zweiten Hamburger Treffer markieren konnte. Dank einer Super Parade von Mathenia in der 89. Minute sollte dies auch der Endstand sein.

 

Gemeinsam feierten wir ausgiebig die Mannschaft ab und gingen danach glücklich zurück zum Bully. Allen Mitfahren hat unser HSV erneut einen unvergleichlichen Nachmittag beschert an den wir sicherlich noch lange zurück denken werden. Insbesondere freut es mich das Levke's erste Besuch im Volkspark gleich mit einem so wichtigen Sieg belohnt wurde.

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3 Punkte & Platz 14 - KEIN Aprilscherz!

von Jens Behrens

HSV

Es ist Samstag der 01. April 2017 und kein Scherz - ich fahre den Bully. Eigentlich dachte ich ja, dass ich mich seit dem Sieg gegen Tante Hertha aus Berlin ganz entspannt zurücklehnen und die restlichen Spiele aus der Sicht eines Mitfahrers betrachten könnte aber weit gefehlt. Auf Grund zahlreicher Absagen auf der Bullyversammlung bestand unsere Crew nur noch aus Gung (Tille) Cord und mir. Der Rest musste absagen und da alle ihre zwei Fahrten auf den Zettel hatten, musste gelost werden oder sich jemand freiwillig melden. Letzteres tat ich, denn damit wäre und ist hoffentlich klar, dass in den Entscheidungsspielen gegen Mainz und Darmstadt dann einem anderen die Fahrerrolle zufällt....


So mussten also 5 Karten an Gastfahrer vergeben werden und ich bin absolut begeistert wie stark der RUN auf unsere Bully-Karten immer noch ist - nach all den ganzen Jahren. Wahnsinn! Dieses Mal konnten Kai Beckmann und Jan Nickau aus Rüspel sowie Bennet Schnabel, Marc Holsten und Stefan Witten als Senior Gastfahrer begrüßt werden. Der Altersschnitt dürfte damit bei unter 30 Jahren gelegen haben. Wat für eine junge Truppe! Aber die Jungs hatten Spaß und wir auch!


Ich hatte schon eine frühzeitige Abfahrtszeit angekündigt, um Parkplatzproblemen vorzubeugen. Um 11.20 Uhr ging es also über Hofkoh und Elsdorf nach Rüspel. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir durch den Hafen und erreichten bereits vor 13.00 Uhr unseren Parkplatz. Nach dem einen oder anderen Bier ging es dann um 14.25 Uhr zum Stadion. Kurz noch eine Curry oder Brat auf die Kralle und dann ab in den Volkspark. Bereits um 15.00 Uhr war der Stehblock 24a gut gefüllt und am Ende sollte das Stadion tatsächlich ausverkauft sein. Die Stimmung war prächtig.

Am Anfang hatte ich den Eindruck, dass unsere Jungs auf dem Spielfeld noch gar nicht ganz da waren. Diekmeier, Papa und auch Adler ließen Modeste zu einer klasse Chance kommen. Zum Glück sollte es sein einziger Lichtblick an diesem Nachmittag sein. Wobei unser Tor dann zum 1:0 für mich vom Spielverlauf doch ein bisschen überraschend kam. Egal und leider kam ja der Kölner Ausgleich nahezu postwendend. Genau dieses Spiel und das 1:1 hatte ich eigentlich erwartet und auch getippt. Wie Holtby in der Nachspielzeit unseren Block und das gesamte Stadion zum Beben gebracht hat war dann der absolute Wahnsinn! Ein unglaubliches Ergebnis - zumal jedem die Bedeutung dieser 3 Punkte in Anbetracht der Tabellensituation und dem anstehenden Spielen gegen die schwarzgelbe Hummel aus Dortmund oder Gisdol's Ex bekannt sein dürfte. Es wird noch ganz schwierig da etwas Zählbares mitzunehmen aber für diesen Moment hatten wir heute hier und jetzt gewonnen und können diesen Sieg mal wieder sooo richtig feiern. Und genau das taten wir auch.

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Hamburger SV vs. Borussia Mönchengladbach am 12.03.2017

von Hartwig Meyer

HSV

So Freunde des runden Leders, unser HSV hat ein Sonntagsspiel zuhause gegen BMG, bzw. Borussia Mönchengladbach. Anstoss ist um 17.30 Uhr im Volksparkstadion.
Ich bin der Fahrer an diesem Sonntag und habe die Fahrt um 12.30 Uhr Richtung Elsdorf begonnen um Jens abzuholen. Ein wenig Bullygeschichte hat begonnen, denn es ist keiner jünger als 39 Jahre an diesem Tag, quasi “Altennachmittag”.

 

Gott seid dank bin ich etwas früher losgefahren als angedacht, Jens musste noch ein paar Dinge zuhause klären, bzgl. Seinen PkW zur Werkstatt bringen, als das erledigt war ging es auch los den ersten Gast abholen und zwar aus Pornowinkel, ohh sorry ich meine Parnewinkel, der Gaststar war Volker Klintworth, zudem ist der direkte Weg ja auch nicht möglich gewesen, aufgrund einer Baustelle.

 

So tourten wir durch den nördlichen Teil des Landkreises Richtung Selsingen bis wir schliesslich in Porn....., sorry Parnewinkel bei Volker Klintworth angekommen waren.
Seine Nachbarn haben sogar keine Mühen gescheut und haben die herrliche Raute des Nordens geflaggt.

 

Volker eingeladen und ab wieder Richtung vertraute Gegend Elsdorf. Wo wir dann die Gäste aus Elsdorf eingesammelt haben und zwar, neben Bullymitglied Cord Behrens, Thomas Klintworth, Mirko Schnackenberg und “Muschek”.
So ein Platz war noch frei, den sollte der amtierende Schützenkönig Dirk Mahnken aus Hamersen besetzen.
Normalerweise halten wir ja an Tankstellen an, um Getränke zu kaufen, aber so ist das im reiferen Alter oder naja den Rauchern, der Satz fiel häufig, als wir Richtung Sittensen Autobahnauffahrt fuhren, “ halt mal bei Aral an, ich brauche noch Zigaretten”, ja richtig keine Getränke sondern Tabak, das habe ich auch noch nicht erlebt, aber gut.
So der Bus mit Ü-39 war unterwegs auf der A1 Richtung Volkspark, die Themen Wirtschaft, Politik und Sport waren schnell durch, aber was erzählen sich die reifen Herren untereinander ???? Wie soll ich sagen, die Vorgehensweise mit der Fortpflanzung wurde analysiert, mit dem Satz “ Dann kommt der Kram auf den Tisch und der Frau soll sich nehmen was Sie braucht!” schließlich war das Thema auch durch.

 

 

An der gewohnten Stelle, wo wir üblicherweise parken angekommen, mussten wir feststellen, das alles schon wieder recht voll war, aber Gott sei Dank ist Cord Behrens der Co-Pilot meines Vertrauens und hat mich neben den Gärtner hervorragend eingewiesen.

 

So das war geschafft, Tür auf Musik an und den Erfahrungen des referieren Gastfahrer lauschen und versuchen mitzureden.

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Tante Hertha mit ihrem dicken Bären zu Besuch bei uns im Volkspark

von Jens Behrens

HSVEs ist Sonntag der 05. März 2017 und damit Match-Day unseres HSV gegen Berlin. Der Elsdorfer Feuerwehr-/Schützenball hängt mir noch ein wenig nach und die Entscheidung - heute zu fahren - erscheint auf den ersten Blick anstrengender als gedacht.

 

Die Bully-Crew ist ebenfalls mal wieder arg dezimiert. Absagen zur heutigen Fahrt kamen unter der Woche von Gung, Coco, Anstipp, Hardy und Carsten. Dem einen oder anderen wird es verständlicherweise vielleicht auch alles ein wenig viel; diese ganze Doppelbelastung mit DFB-Pokal und Bundesliga. Naja so können neben Cord, Hubi und meiner Wenigkeit immerhin die Supporter TM und Didi sowie die Gäste mit Laura & Jens Stermschek und Anja Faber eine Karte ergattern.

 

Auf Grund der Anreise-Probleme beim DFB-Pokal-Spiel gegen Gladbeck hatte ich um eine frühe Abfahrtszeit gebeten und so ging es über Zeven und Elsdorf bereits um 14.45 Uhr auf die Bahn Richtung Hamburg. Entgegen den Stauprognosen kamen wir gut durch. Die Baustelle vor dem Elbtunnel war zum Glück bereits abgebaut und wir erreichten den Blumenladen am Friedhof Altona zu einer denkbar frühen Zeit. Lediglich der Akku meines uralten Handys und die Erinnerungen an Berlin und die Tante Hertha mit ihrem dicken Bären stimmten mich ein wenig nachdenklich. Wobei der Handy-Akku irreparabel zu sein scheint und ein HSV-Heimsieg damit eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit aufzuweisen scheint. Dennoch - gute Erinnerung an Spiele gegen Berlin habe ich eigentlich nicht.

Zwei Mal konnte ich richtig kräftige Niederlagen in Berlin miterleben und im Volkspark habe ich auch keine schönen erfolgreichen Spiele in Erinnerung. Bei mir steht die Tante Hertha deshalb auf einer Stufe mit 1860 München und dem VfL Bochum. Das waren schon immer dreckige Spiele mit selten guten Ausgang für uns .... Eventuell haben auch diverse andere Fans so wie ich schlechte Erinnerungen oder sind ebenfalls gestresst von den ganzen Spielen jedenfalls war weder der Auswärtsblock noch die Heimtribüne richtig gut besetzt.

 

Dafür wurde sich aber in unserem Block (24a) mal wieder soooo richtig daneben benommen. Vor dem Spiel brannten nicht nur ein paar Wunderkerzen sondern ganze Batterien von Bengalos verwandelten den Frontbereich in eine wahre Feuerhölle. Die Strafe des DFB wird wohl nicht lange auf sich warten lassen und entsprechend deftig ausfallen.

 

Sowas ist und darf nicht vom Verein toleriert werden. Gerade zu Hause im dicht gedrängten Stehblock so eine gefährliche Show abzuziehen geht in meinen Augen überhaupt gar nicht.

 

 

Das Spiel selber entsprach dann aber genau meinen Erwartungen - Berlin lauerte ausschließlich auf Konter aber Hamburg tat Tante Hertha zum Glück nicht den Gefallen, mit offenem Visier ins Verderben zu rennen. Ballkontrolle und Mittelfeld-Geplänkel standen somit im Vordergrund. Wobei mir unser HSV ganz objektiv gesehen zumindest in der ersten Hälfte deutlich besser gefiel als das was die Berliner zeigten.

 

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